Basteln und Schulbedarf

Schule und Müll: Umweltfreundlicher Schulbedarf Bastelbedarf

Wenn unsere Umwelt auch zukünftig so oder vielleicht noch besser sein soll wie jetzt, muss in vielen Bereichen Vorsorge betrieben werden; das heißt, es müssen Maßnahmen ergriffen werden, die den Menschen und seine Umwelt vor schlechten Einflüssen besser schützen. Ein wichtiger Bereich ist der richtige Umgang mit Müll. Vermeidung und Verwertung von Abfällen in Papierkörbe sollten daher auch im Schulbereich Thema sein. Was man als Schülerin oder Schüler selbst zu einem einigermaßen umweltkonformen Schulbetrieb mit Bastelbedarf beitragen kann, haben wir im Folgenden aus verschiedenen Veröffentlichungen zusammengestellt (gilt natürlich auch für Lehrer und Eltern):

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Neben Schulbedarf Bastelbedarf aus Papier besteht Müll, der in Schulen anfällt, hauptsächlich aus Verpackungen: von mitgebrachten oder am Kiosk gekauften Pausensnacks, Trinkpäckchen oder Butterbroten. Die Verpackung wird dann meistens in den Papierkorb geschmissen. Papierkörbe sollten nicht für Trennbaren Abfall benutzt werden. Für Pausenbrote, Obst und ähnliches kann man aber auch Butterbrotdosen benutzen. Werden Getränke von zu Hause mitgebracht, dann am besten in Schüler-Trinkflaschen aus bruchsicherem Kunststoff oder Alu (kein PVC!).
Verzichtet auf Alu- und Frischhaltefolien, Butterbrotpapier etc. für eure Brote. Diese Verpackungen werden nach einmaligem Gebrauch bereits weggeworfen und vergrößern somit den Müllberg genauso wie Cola-Dosen oder Getränkekartons (Tetra-Packs).
Nehmt Hefte, Schreibpapier und Zettel aus grauem oder weißem Umweltschutz- oder Recyclingpapier. Zur Herstellung von weißem Zellstoffpapier werden viel mehr Chemikalien, Strom und sauberes Wasser verbraucht und damit große Mengen stark verschmutztes Abwasser erzeugt. Außerdem müssen hierfür viele Bäume - oft im Raubbaubetrieb - gefällt werden, weil für Zellstoffpapier als Rohstoff Holz benötigt wird!
Taschenrechner: Solarbetrieben, gegebenenfalls auch mit Akku. Bei Verwendung von Batterien: Cadmium - und quecksilberfreie Batterien wählen. Alte Batterien bitte nicht in den normalen Restmüll geben. Dafür gibt es gesonderte Sammelboxen überall dort, wo man Batterien kaufen kann.
Benutzt möglichst unlackierte Blei- und Buntstifte und Trockentextmarker oder Filzschreiber auf Wasserbasis, die nachfüllbar sind.
Lackierungen enthalten häufig Schwermetalle und sind somit schädlich für den Magen und die Umwelt. Flüssigtextmarker und Filzschreiber (sofern nicht auf Wasserbasis) enthalten Lösungs- und Leuchtmittel und sind daher ebenfalls nicht umweltfreundlich.
Lineale, Anspitzer, Umschläge oder Schnellhefter aus Kunststoff halten oft nicht lange und landen dann auf dem Müll. Radiergummis, die schön bunt und glatt sind, bestehen zumeist aus PVC und Weichmachern; letztere gelten im Allgemeinen als krebserregend (wenn man zum Beispiel darauf rumkaut).
Schultasche: Das allerwichtigste: Die Schultasche muss dem gefallen, der mit ihr herumläuft, nicht den anderen. Das zweitwichtigste: Sie sollte voll gepackt nicht zu schwer sein, und zwar nicht mehr als 10 % des Körpergewichtes wiegen. Ebenfalls sehr wichtig: eine Signalfarbe, um im Verkehr besser wahrgenommen zu werden. Stimmt alles drei, kann auf Material und Haltbarkeit geachtet werden. Nicht besonders umweltfreundlich: PVC-Produkte.
Federmäppchen: Diese gibt es aus verschiedenen Kunststoffen oder Leder, mit oder ohne Inhalt. Achtet auf die Haltbarkeit, ansonsten sehen diese oft schon nach kurzer Zeit völlig uncool aus. Übrigens: Gerade deshalb können teurere (bessere) Mäppchen unterm Strich günstiger sein als billigere! Bei voll ausgestatteten Mäppchen mit Inhalt solltet ihr euch fragen, ob ihr die Sachen überhaupt braucht. Ob werden schon von der Schule viele Dinge vorgegeben, während andere gar nicht benutzt werden sollen.
Für alle Schulsachen, die aus PVC (= eine Kunststoffart) sind, gilt: Als Abfall landen sie später im Restmüll (nicht in Papierkörbe werfen), werden also nicht verwertet. Bei der anschließenden thermischen Entsorgung (Verbrennung) sind sie darüber hinaus für die Dioxinbildung (Dioxin = gefährliches Umweltgift) hauptverantwortlich. Dies muss bei der Müllverbrennung dann aufwändig wieder aus den Abgasen herausgefiltert werden. Da, wo's geht, also besser auf Produkte aus anderen Materialien ausweichen.